Entwurfsplanung des neuen Spielplatzes am Standort der ehemalige Halfpipe Im Rahmen der Vorbereitung eines Förderantrags nach dem Investitionspakt Baden-Württemberg – Soziale Integration im Quartier (Landes-SIQ) ist die Bürgerschaft hinsichtlich ihrer Wünsche und Vorstellungen für eine neue Spiel- und Begegnungsfläche beteiligt worden. Die Befragung erfolgte zielgruppenspezifisch für Eltern, Kinder und Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren und hatte das Ziel, konkrete Bedarfe hinsichtlich Ausstattung, Zielgruppen und Aufenthaltsqualität zu ermitteln. Die Ergebnisse zeigten ein eindeutiges Bild: Die Mehrheit der Teilnehmenden sprach sich für die Errichtung eines Mehrgenerationenspielplatzes aus, dicht gefolgt von einem klassischen Spielplatz für Kinder bis zwölf Jahre. Damit wurde der Wunsch nach einem generationenübergreifenden Begegnungsort deutlich. Die Erkenntnisse aus der Bürgerbeteiligung bildeten die Grundlage für die Ausarbeitung eines bedarfsgerechten Grobkonzepts, das sowohl als Basis für den Förderantrag als auch für die Kostenschätzung diente. Auf Grundlage des eingereichten Grobkonzepts hat die Gemeinde für Baukosten in Höhe von 120.000 € eine Förderzusage in Höhe von 76.000 € aus dem Investitionspakt Baden-Württemberg – Soziale Integration im Quartier erhalten. Aufbauend auf den Vorgaben des Grobkonzepts ist zwischenzeitlich das Planungsbüro Saur aus Mengen beauftragt worden. Die weitere Spielplatzplanung wird durch eine Arbeitsgruppe begleitet, bestehend aus Frau Gemeinderätin Reger, den Gemeinderäten Herr Storz und Herr Dr. Kleiner, dem Planungsbüro Saur aus Mengen sowie der Verwaltung. Frau Gemeinderätin Reger und Herr Gemeinderat Dr. Kleiner stellen im Rahmen einer Präsentation den aktuellen Stand der Spielplatzplanung vor. Neben einem Überblick über den bisherigen Projektverlauf geht Frau Gemeinderätin Reger insbesondere nochmals auf die Ergebnisse der Bürgerbefragung ein, an der sich mehr als 90 Bürgerinnen und Bürger beteiligt haben. Die Ergebnisse der Befragung dienten als Grundlage für die Erstellung des Planungskonzeptes. Dabei wurden sowohl die gewünschte Zielgruppe des Spielplatzes als auch die bevorzugte Ausstattung und die gewünschten Spielgeräte abgefragt. Bei den gewünschten Spielgeräten ergaben sich eindeutige Prioritäten. Besonders häufig wurden folgende Elemente genannt: • Klettermöglichkeiten • Wasserspielbereich • Boulderwand • Bodentrampolin • Rutsche • Seilbahn Auf Grundlage dieser Ergebnisse wurde der Schwerpunkt der Planung auf die meistgewünschten Spielgeräte gelegt. Gleichzeitig wurden die örtlichen Gegebenheiten sowie der vorgegebene Kostenrahmen berücksichtigt, um möglichst viele der gewünschten Spielangebote bei gleichzeitig möglichst hohem Spielwert realisieren zu können. Das Planungsbüro Saur hat die Vorgaben des Grobkonzeptes äußerst kreativ und ansprechend umgesetzt. Die vorliegende Entwurfsplanung weist zahlreiche Alleinstellungsmerkmale auf. Hierzu zählen insbesondere die Seilbahn, die bis zu 16 Meter lange Geländerutsche sowie die Boulderwand, die den Spielplatz zu einem attraktiven Treffpunkt machen und ihm eine über die Gemeindegrenzen hinausgehende Anziehungskraft verleihen dürften. Im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde darüber hinaus der Wunsch nach großzügigen Aufenthalts- und Ruhemöglichkeiten bis hin zu einer Grillstelle geäußert. Gleichzeitig sind jedoch auch die Interessen der unmittelbaren Anwohnerschaft zu berücksichtigen. Aus diesem Grund werden selbstverständlich Sitzgelegenheiten geschaffen. Der Platz soll jedoch bewusst nicht als dauerhafter Aufenthaltsort bis in die späten Nachtstunden ausgestaltet werden, um ein erhöhtes Lärmaufkommen zu vermeiden, sodass keine Grillstelle o.ä geplant wird. Neben der eigentlichen Spielplatzgestaltung werden im Projektverlauf auch Aspekte der Nachhaltigkeit berücksichtigt. So sollen die vorhandenen Pflastersteine, soweit möglich, aufbereitet und wiederverwendet werden. Die Zimmerei Storz hat sich zudem bereit erklärt, den erforderlichen Fallschutz aus Hackschnitzeln zur Verfügung zu stellen. Bestehende Bäume sollen, soweit dies möglich ist, erhalten bleiben und durch zusätzliche Begrünungsmaßnahmen ergänzt werden, so soll im weiteren Planungsfortschritt die Baumanordung noch justiert werden, so dass der Schattenwurf auf die Spielgeräte möglichst gewährleistet wird. Ebenso soll vorhandener Erdaushub aus dem Ort für die Modellierung des Geländes verwendet werden. Auch im weiteren Projektverlauf ist vorgesehen, die Bürgerschaft aktiv einzubinden. Neben einem gemeinsamen Spatenstich Mitte September ist denkbar, die Bürgerinnen und Bürger im Rahmen einer Umfrage an der Namensgebung des Spielplatzes zu beteiligen. Darüber hinaus sind gemeinsame Pflanzaktionen, die Gestaltung des Eingangsschildes sowie weitere vorbereitende Maßnahmen weitere Möglichkeiten, bei denen sich Interessierte aktiv einbringen könnten. Im Besten Fall könnte der Spielplatz noch Ende Oktober fertiggestellt werden. Der Gemeinderat spricht umfassendes Lob für die eingebrachte Entwurfsplanung aus und billigt selbige per einstimmigen Beschluss