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Unser neuer Spielplatz braucht einen Namen!
Erstelldatum01.10.2026
Jetzt Namensvorschläge vom 2. bis 14. Oktober 2026 einreichen! Weitere Informationen finden Sie hier:
So soll der Spielplatz heißen: MEIN NAMENSVORSCHLAG (PDF-Dokument, 3,18 MB, 01.10.2026)!
Am 24. September 2026 fand der Spatenstich für die neue Spiel- und Bewegungsfläche statt. Bürgermeister Jörg Alisch begrüßte die Anwesenden und blickte auf die Entstehung des Projekts zurück. Der Spielplatz wurde nicht am grünen Tisch entwickelt: Rund 90 Rückmeldungen aus der Bürgerschaft gingen zur Gestaltung bei der Gemeinde ein und flossen in die Planung ein.
Begleitet wurde das Vorhaben von einer Arbeitsgruppe mit den Gemeinderatsmitgliedern Sarah Reger, Dr. Andreas Kleiner und Philipp Storz sowie der Verwaltung. Die Planung erarbeitete Herr Saur vom Planungsbüro Saur. Der Entwurf wurde noch vor der Sommerpause im Gemeinderat vorgestellt. Nach der weiteren Ausarbeitung und der Einholung der Angebote beschloss der Gemeinderat am 16. September im Umlaufverfahren die Vergabe der Bau- und Lieferleistungen. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten führt die Firma Karl Horn aus Nusplingen aus. Die Lieferung und den Aufbau der Spielgeräte übernimmt die Eva Heinzmann Spielgeräte GmbH aus Schwäbisch Gmünd.
Auf der Fläche der inzwischen abgebauten Halfpipe entstehen mehrere neue Spielangebote. Geplant sind eine Kletterkombination mit integrierter Boulderwand, eine Seilbahn und eine rund 16 Meter lange Geländerutsche. Für die Rutsche wird ein Erdhügel aufgeschüttet. Bei der Auswahl der Geräte wurde darauf geachtet, die Fläche gut zu nutzen und Angebote zu schaffen, die es in dieser Form in Nusplingen bislang nicht gibt. Ergänzend sind Sitzgelegenheiten vorgesehen. Eine Grillstelle wurde ebenfalls vielfach gewünscht. Mit Rücksicht auf die Anlieger und wegen des möglichen Vandalismus wurde darauf jedoch verzichtet.
Die Mitarbeiter des Bauhofs haben die vorhandenen Pflastersteine bereits ausgebaut und zwischengelagert. Sie sollen auf der neuen Fläche wiederverwendet werden. Das schont Ressourcen und hilft, die Kosten zu begrenzen. Das Kostenvolumen liegt nach aktuellem Stand bei rund 161.000 Euro. Eine wesentliche Voraussetzung für die Umsetzung ist die Förderzusage über 76.000 Euro aus dem Investitionspakt Baden-Württemberg – Soziale Integration im Quartier (Landes-SIQ). Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre das Projekt für die Gemeinde nicht möglich.
Die Bauarbeiten sollen im Herbst möglichst weit voranschreiten. Gemeinderätin Sarah Reger betonte beim Spatenstich, dass die Bürgerinnen und Bürger auch weiterhin einbezogen werden sollen.
